Arbeitsgruppe Solarstrom

Die Arbeitsgruppe Solarstrom hat sich im laufe der Jahre gebildet.

Viele kluge Köpfe haben die letzten Jahre getüftelt, gerechnet, recherchiert und Informationen zusammen getragen wie unsere Anlagen noch effektiver und Ertragreicher werden können.

Diese Webseite soll dabei eine Hilfestellung geben für Menschen die sich mit ähnlichem Thema befassen, ähnlich ticken oder einfach nur Infos rund um Solarstrom suchen!

Was uns besonders am herzen liegt ist die heimische Industrie. Die deutschen Hersteller von Solarmodulen.
Ja, es gibt sie noch. Wie von den Deutschen gewohnt, mit extrem hoher Effizienz, sehr guter Gewährleistung und Individuell gefertigten Solarmodulen, bis hin zu farbigen PV-Modulen.

Wer nun erwartet, dass dies hier eine Lobeshymne auf deutsche Solarmodulhersteller wird, liegt genau richtig! Wir wollen unsere deutsche Wirtschaft unterstützen.

Viele deutsche Solarpanel Hersteller

Fangen wir bei der Firma AxSun Solar GmbH & Co.KG an.
Selbstverständlich nicht der einzige deutsche Hersteller von Solaranlagen, vielleicht jedoch der innovativste. Die Firma 3G solar sitzt in Bergisch Gladbach und seit 2005 werden hochwertige Photovoltaik Module und Solarthermie produziert. Es gibt eine hervorragende Qualitätskontrolle und eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Die ALEO SOLAR GmbH hat ihren Sitz in Prenzlau und bietet seit 2001 deutsche PV Module. Die AXITEC Energy GmbH & Co.KG hat ihren Sitz in Böblingen und liefert ebenfalls beste deutsche Qualitätsprodukte. Das sind nur ein paar der vielen deutschen Hersteller. Dazu kommen erfolgreiche Unternehmen, die nicht selber Anlagen herstellen, aber extrem kompetent beraten und die Wünsche der Kunden umsetzen. Es muss nicht immer Hightech aus China sein, Made in Germany ist auch Weltklasse.

Das Glas/ Glas Solarmodul

Sie trotzen Feuchtigkeit und Luft und werden nicht wie Glas/ Folie-Module mit der Zeit porös. Die Verbindung zwischen zwei Glasscheiben ist fester und gibt dem Solar-Panel mehr Verwindungssteifigkeit und mehr Widerstandsfähigkeit.
Sie kommen besser mit extremen Bedienungen klar, wie dem Salzsprühnebel an der Küste, dem Sandabrieb in Wüstenregionen oder dem Ammoniak aus der Landwirtschaft und der Industrie. Sie können besser laminiert werden. So kann keine Feuchtigkeit eindringen und es schützt vor Vergilbung. Die Firma Sonnenstrom Fabrik, auch ein deutscher Produzent, stellt die Glas/ Glas-Module mit Low Carbon her, das bedeutet etwa 40 Prozent CO2 Emission gegenüber deutschen Konkurrenzprodukten und etwa 70 Prozent gegenüber chinesischen Produkten. Diese Module sind nach etwa drei Jahren ökologisch ausgeglichen und können dann noch bis zu 37 Jahre CO2 neutralen Solarstrom produzieren. Glas/ Glas-Module können individuell eingesetzt werden, sie sind auf dem Dach fast unsichtbar und machen sich sogar an der Fassade gut. Glas/Glas-Module benötigen keinen Rahmen zur Stabilisation, somit entfällt ein großer Punkt, wo sich Dreck sammeln kann. Dünnes Glas an der Oberseite ermöglicht einen besseren Lichteinfall und damit mehr Strom und gleichzeitig eine verbesserte Wärmeabfuhr, was ebenfalls die Leistung erhöht. Glas/ Glas-Module sind sicherer. Sie brennen nicht, so kann von der Rückseite nichts Brennendes abtropfen. Da die Rückseite bei der Montage nicht beschädigt werden kann, gibt es keine Stromschlaggefahr.

Transparente Solarmodule, eine unschlagbare Idee.

Transparente Solarmodule erfüllen von Hause aus drei Aufgaben. Sie sind nur teilweise lichtdurchlässig, schützen also vor der Sonne, sie nehmen Wärme auf und können Fenster ersetzen. Überall wo Licht hereinkommen soll, es aber nicht unbedingt ein Fenster sein muss, wäre ein transparentes Solarmodul eine interessante Alternative. Es ist perfekt geeignet als Einsatz für Kunststoffeinsätze bei einem Freisitz, optimal für einen Wintergarten und überall da, wo es nicht so auffallen soll.

Farbige PV-Module

Mit einem oder mehreren farbigen Solarmodulen kann man tolle Akzente setzen. Eine Firma kann ihr Logo darstellen oder einen Schriftzug. Oder das Panel ist “weniger zu sehen”.

Hochleistungs Solarpanel gegen ein günstiges Solarmudul

In Deutschland schafft ein PV-Modul zwischen dem 0,2-fachen und dem Fachen seiner angegebenen Nennleistung. Das bedeutet bei einem 100 Watt Modul liegt der Ertrag zwischen 20 Wh und 700 Wh.
deutsche Solarpanlen in einer Solarmodul farm, NevadaDer schlechte Wert kommt an trüben Wintertagen zustande und der hohe Wert wird an herrlichen Sommertagen ohne Wolken erreicht, also liegt der Schnitt irgendwo dazwischen. Fachleute gehen in Deutschland, je nach Standort von 0,65 bis 1,3 kWh je Wp des Modules aus, das beutet ein 100 W-Modul erreicht etwa 95 kWh im Jahr.

Oder anders, die Sonne liefert in etwa 1000 Watt pro Quadratmeter, eine Photovoltaikanlage kann etwa 20 Prozent davon in Energie umwandeln. Pro Monat gibt die Sonne etwa 100 kWh pro Quadratmeter ab, davon 20 Prozent macht 20 kWh pro Monat pro Quadratmeter Solarfläche, im Winter weniger.

Viele der günstigen Module kommen aus China. In China wird die Produktion unterstützt, damit sich die chinesische Produktion preislich auf dem Weltmarkt durchsetzen kann. Bei einigen Tests haben die günstigen Module im Punkt Energieerzeugung gut abgeschnitten, allerdings ist die Umweltbilanz wesentlich schlechter als bei Herstellern in Deutschland.

Eigentlich würde man es ja so rechen: Das Solarmodul kostet x Euro, es bringt so und so viel Strom, also hat man das Modul nach soviel Laufzeit wieder raus. Da schneidet ein günstiges Modul natürlich besser ab, als ein teueres Modul.

Nicht zu vergessen, dass bei der Produktion entstehende Co2. Das ist bei chinesischen Modulen wesentlich höher. In Deutschland mit der mittelmäßigen Sonnenausbeute dauert es dann noch länger, bis das entstandene Co2 durch sauberen Co2-freie Stromerzeugung ausgeglichen ist.

Individuelle Solarmodule auf einem HausKauft man seine Solarmodule bei einem deutschen Solarmodulhersteller, dann weiß man, dass die Kontrollen besser sind als in vielen anderen Ländern. Die Arbeitsbedingungen sind wahrscheinlich besser, genau wie die Bezahlung. Die Produktion ist umweltfreundlicher, dass sind Faktoren, die man, wenn möglich berücksichtigen sollte, selbst wenn es dann länger dauert, bis das Panel im grünen Bereich arbeitet.

Wie platziert man die PV-Anlage am besten auf dem Dach?

Am Besten platziert man eine PV-Anlage auf den Dach nach der Himmelsrichtung und örtlichen Gegebenheiten (Beschattung, andere gebäude usw.).
Bereits beim Ausbau kann man eine spätere Solaranlage berücksichtigen, damit das Dach richtig ausgerichtet und nicht verschattet ist.

Erneuerbare Energien, Solaranlage mit Windkrafträdern im hintergrundFrüher war die Meinung verbreitet, dass die Solaranlage nach Süden ausgerichtet werden muss, wenn die Solaranlage allerdings nach Westen und Osten ausgerichtet ist, kann die Sonnenstrahlung im Verlauf der Tage besser ausgenutzt werden. Wenn das Haus es hergibt, wären drei Felder perfekt, im Westen, im Süden und im Osten. Ein Vordach oder ein Freisitz sind perfekt für Module, entweder oben drauf oder transparente Module, die die Sonne sogar teilweise durchlassen.

Mittlerweile finden sich sogar an der Brüstung des Balkons oder an Hauswänden Solaranlagen. Jede passende Fläche kann dabei ausgenutzt werden.

Es gibt auch Module, die der Sonne folgen, dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder wird das Modul danach ausgerichtet, wo die Sonne sich aktuell befindet, oder mittels eines Sensors dahin, wo sich gerade die stärkste Sonneneinstrahlung befindet.

Der Aufbau der Solaranlage entsprechend dem Stromverbrauch

Wer seinen Strombedarf kennt, kann die Solaranlage entsprechend aufbauen. Dann liefert die Solaranlage dann den Strom, wenn er benötigt wird. Allerdings gibt es mittlerweile immer mehr Anlagen, die einen eigenen Speicher haben. Damit kann der Strom quasi gelagert werden, bis er benötigt wird.

Wasser erwärmen und heizen

Wer noch Platz auf dem Dach hat, kann das Wasser in einem Panel erwärmen oder es per Durchlauferhitzer elektronisch erwärmen. Durchlauferhitzer sind perfekt, um mit Photovoltaik kombiniert zu werden.
Es gibt verschiedene Wege, wie man heizen kann, komplett elektronisch oder man nutzt die Erdwärme mit, die dafür benötigte Wärmepumpe kann auch mit Solarenergie betrieben werden.

Die richtige Ausrichtung der Anlage

Alle Module sollten gleich ausgerichtet sein. Befinden ssich die Module nach Süden ausgerichtet, dann sind 30° Neigungswinkel perfekt. Bei einer Ausrichtung nach Südost/ Südwest, liegt das Optimum bei 20° bis 30°. Anlagen die nach Ost oder West ausgerichtet sind, sollten eine Neigung von 10° haben.
Solarthermische Anlage, welche keinen Strom sonder warmes Wasser erzeugt, sollte einen Neigungswinkel von 45° haben.

Die Witterungsbedingungen beachten!

Wohnt man in einem Gebiet in dem es zu starken Winden kommt oder wollen sie einfach aufgrund der sich ändernden Wetterverhältnisse auf Nummer sicher gehen, dann gibt es eine zusätzliche Dachbefestigung.
Blitze können die Anlagen schwer beschädigen. Als höchste Stelle am Haus, sollte die Anlage vor Blitzeinschlägen geschützt werden.
Wohnt man in einer schneereichen Region, muss die Schneelast beachtet werden. Hier sollten die PV Module so geneigt sein, dass der Schnee leicht abrutschen kann.